Qualitätssicherung
Checkliste für KI im Verkaufsprozess
Bevor ein KI-gestützter Text, ein Angebot oder eine Gesprächsvorbereitung tatsächlich bei einer Kundin oder einem Kunden ankommt, lohnt sich ein kurzer, strukturierter Check. Die folgenden Punkte lassen sich in wenigen Minuten durchgehen.
Vor dem Versand von Texten
- Fakten stimmen? Namen, Firma, Leistungsumfang und Preise gegen Ihre eigenen Unterlagen geprüft, nicht ungeprüft aus dem KI-Entwurf übernommen.
- Ton passt zum Kontakt? Formulierung an bisherigen Kontaktverlauf und Branche angepasst, statt eine generische Standardversion zu verschicken.
- Individuelle Details enthalten? Mindestens ein konkreter Bezug zum Gespräch oder zur Anfrage, der zeigt, dass der Text nicht komplett automatisiert entstanden ist.
- Keine Wiederholungen aus anderen Anfragen? Gerade bei wiederverwendeten Bausteinen prüfen, ob versehentlich Angaben eines anderen Kontakts stehen geblieben sind.
Bei Leads & CRM-Daten
- Rechtsgrundlage geklärt? Kontaktaufnahme nur auf Basis einer zulässigen Rechtsgrundlage, insbesondere bei automatisiert zusammengetragenen Kontakten.
- Qualifizierung nachvollziehbar? Priorisierung durch KI-Vorschläge als Hinweis behandelt, nicht als automatische Entscheidung übernommen.
- Datenschutz bei sensiblen Daten geprüft? Insbesondere bei Nutzung externer KI-Dienste geklärt, wie mit Kundendaten umgegangen wird.
Rund um das Verkaufsgespräch
- Leitfaden als Stütze, nicht als Skript? Vorbereitung dient der Sicherheit im Gespräch, wird aber nicht wortwörtlich abgelesen.
- Einwilligung bei Aufzeichnung eingeholt? Vor jeder Transkription oder Aufzeichnung ausdrückliche Zustimmung aller Beteiligten.
- Nachbereitung zeitnah erledigt? Zusammenfassung und nächste Schritte direkt nach dem Gespräch im CRM festgehalten, solange Details noch präsent sind.
Im Zweifel gegenprüfen: Bei besonders wichtigen Angeboten oder sensiblen Kontakten lohnt sich ein zusätzlicher Blick einer zweiten Person, bevor ein KI-gestützter Text verschickt wird.